Warum man ungern jemand weiter empfiehlt

Jeder kennt das, man empfiehlt jemanden weiter und am Schluss kommt nichts gutes dabei raus. Ich hab wiedermal den Fehler begangen und bin wiedermal eingefahren.

Man muss aber sagen, dass ich recht mutig war. Ich hab nämlich in der „Köngisdisziplin“ empfohlen. Also keinen Eisverkäufer, keinen Konditor oder sowas in der Art, nein – ich Idiot hab eine Versicherung mitsamt Vertreter empfohlen.

Das Ergebnis: Eine Freundin von mir die gerade Ihre erste Schwangerschaft absolviert steht nun mit Krankenhauskosten (ist noch nicht beziffert, befürchtet wird ein vierstelliger Betrag) da, deren Übernahme (Nachfrage bei der Fachabteilung) Ihr schon zugesagt wurde – im letzten Moment hat man es sich dann aber doch im nachhinein anders überlegt und doch abgelehnt. Damit ist wohl die Uniqa die selbst ernannte „Versicherung der neuen Generation“, wohl nicht die Versicherung der Generation die da gerade geboren wird.

Aber ich schweife ab. Das ist ja alles nicht neues, jeder kennt solche Geschichten und trotzdem unterschreiben wir alle miteinander immer wieder solche Verträge und wundern uns dann, wenn uns eine Leistung nicht zugesprochen wird. Ich kann einfach nur jedem raten, Empfehlungen nur für Waren und Dienstleistungen auszusprechen, deren Folgen einen Betrag von 90 cent nicht übersteigen. Dann kann nichts schief gehen.