Archive for the ‘Knowledge Base’ Category.

Default Gateway auf Windows Vista oder Windows 7 wird zu 0.0.0.0

Das Bonjour Protokoll ist an und für sich nicht wirklich auf Windows daheim. Eintreten kann man es sich dennoch schnell zb. durch Installation von itunes oder auch (wie ich heute gehört habe) der Creative Suite von Adobe.

Unter bestimmten Umständen kann es einem dann passieren, dass man mit dem Default Gateway 0.0.0.0 da steht. Das ist natürlich dem Netzwerkverkehr nicht sehr dienlich. Grund kann hier sein, wenn der Bonjour Dienst vor dem Netzwerkdienst startet. Siehe dazu den Artikel von Microsoft: http://support.microsoft.com/kb/970313

Abhilfe schafft also das Verändern der Startreihenfolge oder deaktivieren des Bonjour Dienstes (Danke Alois für den Tipp).

DVD Laufwerk auf Windows wird nicht mehr erkannt

Nach einem gröberen Ausmisten von nicht mehr benötigtigter Software (darunter auch DVD Brennsoftware) war mein DVD Laufwerk nicht mehr benutzbar bzw. regelrecht verschwunden. Im Gerätemanager mit Rufzeichen. Keine Chance mit Deinstallieren und Neustart. Meiner Erfahrung nach kann es zu diesem Problem sowohl unter Windows XP also auch Vista und Windows 7 kommen.

Der schnellste Weg ist hier das passende Fixit Tool von Microsoft: http://support.microsoft.com/mats/cd_dvd_drive_problems/de

Dateizuordnungen bei Windows XP

Wenn die Dateizuordnungen – welcher Dateityp mit welchem Programm geöffnet wird – defekt sind, kann das ziemlich nervig werden. In Extremfällen kann man dann nicht mal mehr exe Dateien starten.

Dankenswerterweise gibt es hier ein paar reg Dateien, mit denen man das gröbste wieder in Ordnung bringen kann: http://www.dougknox.com/xp/file_assoc.htm

Der Facebook “Profil Löschen” Link

Apple Snow Leopard Zugriff auf Samba Shares langsam oder nicht möglich

Offenbar gibt es bei Apple Snow Leopard Systemen unter bestimmten (leider nicht restlos geklärten) Umständen Probleme beim mounten von Samba Shares. In mir zugetragenen Fällen hat sich das so geäußert, dass ein Browsen durch eine Verzeichnisstruktur gar nicht oder nur äußerst langsam möglich war (während ältere Apples weiterhin kein Problem hatten).

Nach Recherche bin ich auf http://www.macwindows.com/snowleopard-filesharing.html#100809c gestossen, hier wird geraten im Zuge der Verbindung den Netbios Port 139 mit anzugeben – also zum Beispiel smb://10.0.0.1:139

Scheint bei ersten Tests gut zu funktionieren.

Nachtrag:
Es gibt eine weitere Erkenntnis. Ich hatte bisher (um Windows Usern dies ganzen .DS_Store und ._ Dateien zu ersparen) folgendes in meiner smb.conf:

include = /etc/samba/%a.conf

Entsprechend hatte ich dann eine Vista.conf und eine WinXP.conf mit folgendem Inhalt:

veto files = /._*/.DS_*/.Volume*/Temporary Items/.Apple*/.TemporaryItems/.Trashes/.apdisk/

Das geht auch seit Jahren gut so. Das fatale nun ist aber, dass sich Snow Leopard als VISTA meldet (oder als Vista erkannt wird, wie man es nimmt). Somit sind mir die Snow Leopard Clients auch in diese Regel reingerasselt und konnten Ihre geliebten .DS_Store Files nicht finden (was ein Browsen durch die Ordner unmöglich macht).

MS-SQL Server Zugriff von php aus auf Windows 2003 mit SP2

Hatte jetzt schon zwei Mal den Fall, dass nach Einspielen des Service Pack 2 für Windows Server 2003 in einer etwaig vorhandenen PHP Umgebung (egal ob mit Apache oder mit IIS) kein Zugriff mehr auf den MS-SQL Server mittels mssql_connect mehr möglich ist.

Nach langem herumsuchen ist mir aufgefallen, dass in der MS-SQL Clientkonfiguration (Start / Programme / Microsoft SQL Server) kein Clientprotokoll mehr aktiv war. Nachdem ich hier Named Pipes und TCP/IP wieder aktiviert habe, hat alles wieder funktioniert.

Apple Mail Inline Attachment Spaß

Ich habs ja eh schon aufgrund diverser Meldungen von Kunden vermutet, jetzt weiß ich es aber sicher:

Apple Mail verhält sich (meiner Einschätzung nach) nicht korrekt beim Senden von Attachments.

Es sei mir gestattet etwas auszuholen:

Es gibt ja prinzipiell zwei Möglichkeiten, eine Datei an ein Mail zu hängen. Einerseits als Attachement (also so richtig als Anhängsel), andererseits als “Inline”, also das das Attachment DIREKT IM MAIL angezeigt wird. Letzteres macht zum Beispiel bei Bildern Sinn (aber auch nur wenn das Mail html ist, weil in einem reinen Text Mail kann es ja nicht angezeigt werden).
Alle mir bekannten Mailprogramme (ausser Apple Mail) versenden ausschließlich populäre Bildformate (JPEG, GIF,…) als Inline, alles andere als Attachment (Ausnahmen können hier durch Plaintext / HTML Mail Einstellungen auftreten, das ist uns aber allen klar denke ich). So gehörts auch.

Man kann das auch recht schön am Quellcode einer Mail sehen. Ein Inline Attachement wird hier so eingeleitet:

Content-Disposition: inline;
filename=test.psd
Content-Type: image/vnd.adobe.photoshop;
[...]
Content-Transfer-Encoding: base64

Hingegen ein “echtes” Attachment so (man beachte die Zeile “Content-Disposition”):

Content-Type: application/pdf;
name=”test.pdf”
Content-Transfer-Encoding: base64
Content-Disposition: attachment;
filename=”test.pdf”

Apple hat sich aber entschieden, ALLE Attachements als Inline zu senden. Das ist natürlich kompletter Blödsinn. Weil welchen Sinn hätte es ein ZIP oder eine ausführbare Datei als Inline zu senden – das geht ja gar nicht, kann ja sowieso nicht innerhalb des Mails angezeigt werden. Apple tuts trotzdem.

Die gute Nachricht: Empfängerseitig ist das oft kein allzugroßes Problem, weil die meisten Mailprogramme kapieren das, federn das ab und zeigen die Datei trotzdem als Attachement an und alles ist gut. Leider tut das eine empfängerseitige Variante anscheinend nicht: Outlook und Exchange. Hier kommt es dann dazu, dass Outlook tatsächlich probiert, das Attachment inline anzuzeigen, was natürlich schief geht und der Empfänger kann nicht auf das Attachement zugreifen.

Mit zunehmender Verbreitung von Exchange auch in Klein- und Kleinstbetrieben wird das immer mehr zum Problem. Wenn man danach googlet, findet man auch ein Haufen Leute die das Problem haben und einige Apple-Jünger die behaupten das läge daran, dass sich Outlook nicht standardkonform verhält (was nicht stimmt), aber keine griffige Lösung. Das einzige was ich gefunden habe ist ein Hinweis, dass es offenbar beim Apple Mail eine Rolle spielt wo genau man das Attachement hinzieht (“at the end of the message”). Siehe http://support.apple.com/kb/TS2928 Da kann mitunter ein Fingerbreit weiter oben oder unten viel ausmachen. Zusätzlich gibt es eben hier die genannte Option “Attachments > Always Insert Attachments at End of Message”.

Falls jemand zusätzlich Tipps zu dieser Thematik hat, würde ich mich über E-Mails freuen (michael@bitfuck.net) und werde diese auch gerne hier posten.

Outlook 2003 / 2007 und Attachments

Leider passiert es mir immer noch, dass ich bei einem Kunden Office 2007 installiere und nicht daran denke welchen komischen Weg Microsoft hier bei der Sicherheit von Attachments eingeschlagen hat (so gut wie alles wird gefiltert, aber selbst Microsoft selbst empfiehlt einfach das Ändern der Dateiendung – siehe http://office.microsoft.com/de-de/outlook/ha012299521031.aspx).

Ja – und meistens bin ich dann grad mal eine halbe Stunde weg, kommt schon der Anruf, dass der Kunde jetzt ein File gemailt bekommen hat, dass er weder öffnen noch speichern darf.

Im Normalfall bleibt hier nur der Weg über Registry Keys, wesentlich komfortabler ist hier aber zum Beispiel Attachment Options. Kann ich in so einem Fall sehr empfehlen, das es eine komfortable Oberfläche bietet umd wirklich feinstufig die erlaubten Attachments freizuschalten.

spamassassin mit 2010 Bug

Irgendjemand hat vor vielen Jahren eine Regel in spamassassin eingetragen, die dafür sorgt das Mails mit Datum > Jahr 2010 Strafpunkte bekommen.

Aus damaliger Sicht durchaus vernünftig, schließlich galt sowas noch vor einigen Jahren als sicheres Zeichen von Spam. Blöderweise vergingen die Jahre und mittlerweile ist tatsächlich > 2010.

Kurzum – alle die eine spamassassin Installation betreiben, sollten sich mal die Regel FH_DATE_PAST_20XX ansehen. Siehe auch hier: http://www.linux-magazin.de/NEWS/Bug-Spamassassin-sieht-Mails-aus-2010-als-Spam-an

Windows SBS 2008 vergisst Default Gateway

Wer auch erlebt, dass ein Windows Small Business Server 2008 regelmäßig sein Gateway “vergisst”, hat womöglich ebenfalls das Problem, dass sich ungültige Einträge in den Persistant Routes befinden.

Wir haben das gelöst, in dem wir unter HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Services\TCPIP\Parameters\PersistentRoutes eine vollkommen sinnlose und nichts mit unserem Netz zu tun habende Route entfernt haben. Ich habe keine Ahnung, wie dieser Eintrag hier gelandet ist, er wurde sonst nirgends angezeigt.

Danke für den Tipp an ct-miramar.com