Archive for the ‘Linux’ Category.

Apple Snow Leopard Zugriff auf Samba Shares langsam oder nicht möglich

Offenbar gibt es bei Apple Snow Leopard Systemen unter bestimmten (leider nicht restlos geklärten) Umständen Probleme beim mounten von Samba Shares. In mir zugetragenen Fällen hat sich das so geäußert, dass ein Browsen durch eine Verzeichnisstruktur gar nicht oder nur äußerst langsam möglich war (während ältere Apples weiterhin kein Problem hatten).

Nach Recherche bin ich auf http://www.macwindows.com/snowleopard-filesharing.html#100809c gestossen, hier wird geraten im Zuge der Verbindung den Netbios Port 139 mit anzugeben – also zum Beispiel smb://10.0.0.1:139

Scheint bei ersten Tests gut zu funktionieren.

Nachtrag:
Es gibt eine weitere Erkenntnis. Ich hatte bisher (um Windows Usern dies ganzen .DS_Store und ._ Dateien zu ersparen) folgendes in meiner smb.conf:

include = /etc/samba/%a.conf

Entsprechend hatte ich dann eine Vista.conf und eine WinXP.conf mit folgendem Inhalt:

veto files = /._*/.DS_*/.Volume*/Temporary Items/.Apple*/.TemporaryItems/.Trashes/.apdisk/

Das geht auch seit Jahren gut so. Das fatale nun ist aber, dass sich Snow Leopard als VISTA meldet (oder als Vista erkannt wird, wie man es nimmt). Somit sind mir die Snow Leopard Clients auch in diese Regel reingerasselt und konnten Ihre geliebten .DS_Store Files nicht finden (was ein Browsen durch die Ordner unmöglich macht).

spamassassin mit 2010 Bug

Irgendjemand hat vor vielen Jahren eine Regel in spamassassin eingetragen, die dafür sorgt das Mails mit Datum > Jahr 2010 Strafpunkte bekommen.

Aus damaliger Sicht durchaus vernünftig, schließlich galt sowas noch vor einigen Jahren als sicheres Zeichen von Spam. Blöderweise vergingen die Jahre und mittlerweile ist tatsächlich > 2010.

Kurzum – alle die eine spamassassin Installation betreiben, sollten sich mal die Regel FH_DATE_PAST_20XX ansehen. Siehe auch hier: http://www.linux-magazin.de/NEWS/Bug-Spamassassin-sieht-Mails-aus-2010-als-Spam-an

Slave I/O thread: Failed reading log event, reconnecting to retry

Hatte heute den Fall, dass ein MySQL Server, der seinerseits sich als Slave mit einem anderen repliziert, jede Minute die Fehlermeldung

Slave I/O thread: Failed reading log event, reconnecting to retry

in sein error Log schrieb und damit die Festplatte regelrecht voll schrieb. Die Replizierung an sich funktionierte – wenn auch stark zeitverzögert.

Nach etwas Recherche hab ich dann rausgefunden woran es lag: Der Server hatte in seiner my.cnf die selbe server_id wie ein anderer Slave (die my.cnf wurde offenbar umkopiert ohne diesen Wert anzupassen). Nachdem ich dafür gesorgt habe, dass dieser Wert wieder eindeutig ist, trat der Fehler nicht mehr auf.

Gentoo 2008.0 auf dem Asus Eee PC 900

Heute habe ich einen nagelneuen Asus Eee PC 900 (der derzeit eigentlich nur mit XP Home ausgeliefert wird) mit Gentoo 2008.0 aufgesetzt. Es gibt zu diesem Thema bereits hunderte gute Seiten mit Tipps und Tutorials – dennoch hier nochmal mein Resümee:

- Ich empfehle auf jeden Fall ein CD/DVD Laufwerk mit USB Anschluss
- Ich verwende die Minimal Install CD und halte mich im wesentlichen an die Quick Install Doku.

Nach dem Booten der Minimal CD stellt man erst mal fest, dass man kein Netzwerk hat. Hier hab ich eine feine Lösung entdeckt – ein pre-compiled Kernel Modul, dass mit dem Kernel auf der CD zusammenpasst. Dieses kann hier downgelaodet werden: atl2

Am besten mit trägt man das Modul mit einem USB Stick rüber. Anschließend lädt man es mit insmod ./atl2.ko und kann sein Netzwerk mit net-setup eth0 konfigurieren. Die restliche Installation gestaltet sich weitestgehend wie gewohnt.

Um den Netzwerkkartentreiber auch wirklich in den späteren Kernel reinzukriegen, gibt es Dankenswerterweise unter http://people.redhat.com/csnook/atl2/ die Treiber Sourcen und einen entsprechenden Kernel Patch.

Am besten den Kernel Patch nach /usr/src legen, dann nach /usr/src/linux wechseln und

bzcat ..atl2-2.0.1.patch.bz2 |patch -p1

ausführen. Für das Backen des Kernels hat sich diese .config für mich bewährt: config