Archive for the ‘Windows’ Category.
11. Januar 2009, 14:35
Wenn eine Hauppauge Nova TD USB TV-Karte auf einem nagelneuen Notebook (HP Core 2 Duo T5870 2 GHz) ein ruckelndes Bild mit abgehacktem Ton (der auch noch nicht synchron ist und oft ganz aussetzt) liefet, dann kanns schonmal vorkommen, dass ich mit meinem Latein am Ende bin. Besonders wenn es nachweislich nicht an einem schlechten DVB-T Empfang liegt (gegengetestet mit anderen Geräten).
Die Supportseiten liefern unter http://www.hauppauge.de/pages/support_faq_db.php?id=319 den Tipp, Windows XP mit nur einem CPU-Kern zu booten und zwar mit der Option /ONECPU in der boot.ini. Der Gedanke missfiel mir aber, ich fürchtete generelle Performance Einbußen.
Nachdem aber alle anderen Versuche, das Problem in den Griff zu kriegen scheiterten, habe ich das dann doch probiert. Und tatsächlich: Fernsehbild und Ton läuft wunderbar flüssig – alles Bestens. Einbußen seitens der Performance waren nicht zu bemerken – ganz im Gegenteil, mir kommt es sogar so vor, als würde die Kiste jetzt runder laufen (so anhand der Menü Einblendungszeiten und solcher Indikatoren die einem auf die schnelle auffallen).
Stellt sich für mich die Frage, ob das denn so sein muss. Ich meine, in meinem Fall war diese TV Karte ein Geschenk an jemand anderen, ich kann ja nicht von jedem erwarten, dass er sich bei so einem kleinen Teil Hardware gleich mal mit den Optionen der boot.ini beschäftigt…
Wenn eine Hauppauge Nova TD USB TV-Karte auf einem nagelneuen Notebook (HP Core 2 Duo T5870 2 GHz) ein ruckelndes Bild mit abgehacktem Ton (der auch noch nicht synchron ist und oft ganz aussetzt) liefet, dann kanns schonmal vorkommen, dass ich mit meinem Latein am Ende bin. Besonders wenn es nachweislich nicht an einem ...
18. November 2008, 21:56
Ich weiß nicht, warum das Eintragen eines NTP Servers unter WIndows 2003 Server im DC / Active Directory Kontext so ein Drama ist. Fakt ist, dass die Registerkarte “Internetzeit” unter “Datum und Uhrzeit” nicht zur Verfügung steht.
Für alle (mich eingeschlossen), die daher regelmäßig danach suchen hier nochmal die einzelnen Schritte:
- Regedit aufrufen.
- Den Key HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\W32Time\Parameters\Type mit dem Wert NTP versehen.
- Darauf achten, dass unter HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\W32Time\TimeProviders\NtpServer\Enabled der Wert 1 drin steht.
- Unter HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\W32Time\Config\AnnounceFlags den Wert auf 5 setzen.
- Unter HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\W32Time\Parameters\NtpServer den/die Zeitserver eintragen. Jeder Eintrag muss mit ,0×1 abschließen. Es können mehrere Server durch Leerzeichen getrennt eingegeben werden. Beispiel: “at.pool.ntp.org,0×1 clock.isc.org,0×1 usno.pa-x.dec.com,0×1 tock.usno.navy.mil,0×1 timekeeper.isi.edu,0×1″.
- Unter HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\W32Time\TimeProviders\NtpClient\SpecialPollInterval findet sich der Intervall, wie oft der NTP Server abgefragt werden soll in Sekunden. Ein Wert von 900 heißt also alle 15 Minuten.
- Mittels Kommandozeile den Zeitgeber Dienst mit net stop w32time && net start w32time neu starten
- Ungeduldige wie ich können nun auch eine Synchronisierung mittels w32tm /resync erzwingen.
Ich weiß nicht, warum das Eintragen eines NTP Servers unter WIndows 2003 Server im DC / Active Directory Kontext so ein Drama ist. Fakt ist, dass die Registerkarte "Internetzeit" unter "Datum und Uhrzeit" nicht zur Verfügung steht.
Für alle (mich eingeschlossen), die daher regelmäßig danach suchen hier nochmal die einzelnen Schritte:
Regedit aufrufen.
Den Key HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\W32Time\Parameters\Type mit ...
1. November 2008, 21:16
Hatte in letzter Zeit immer wieder mal das Problem, dass USB Modems (zb. jenes von T-Mobile Web’n'Walk aber auch das von A1) Probleme machen und nicht erkannt werden (Windows XP).
Die Erkennung als CD-Laufwerk (es befindet sich ja auch die Software direkt auf dem Ding) funktionierte zum Teil oft noch, die Identifizierung und Installation als Modem schlug aber dann meist fehl, das Modem wurde dann von der Management Software nicht gefunden.
Nun hab ich bemerkt, dass dem relativ leicht Abhilfe zu schaffen ist: Einfach im Gerätemanager unter den USB Geräten einen Eintrag mit Rufzeichen suchen. Wenn da einer drin ist -> rechte Maustaste, Treiber aktualisieren -> mit “automatisch installieren” durchlaufen lassen. Das muss man witzigerweise für jeden USB Port wiederholen, an dem das Modem stecken könnte (dazwischen runter- und wieder hochfahren). Danach funktioniert die Installation und Initialisierung des Modems perfekt.
Hatte in letzter Zeit immer wieder mal das Problem, dass USB Modems (zb. jenes von T-Mobile Web'n'Walk aber auch das von A1) Probleme machen und nicht erkannt werden (Windows XP).
Die Erkennung als CD-Laufwerk (es befindet sich ja auch die Software direkt auf dem Ding) funktionierte zum Teil oft noch, die Identifizierung und Installation als ...
25. Oktober 2008, 11:25
Wenn Microsoft ein Update außerhalb der regulären Patch-Day Zyklen rausgibt, dann ist es wohl eine ernste Geschichte. Und in der Tat, wenn man sich ansieht, welchen Impact die Lücke hat, fühlt man sich in alte Zeiten Blaster und ähnlichen Würmern zurückversetzt. Kurzum: Der RPC Dienst ist gegen speziell formatierte RPC-Pakete verwundbar. Oder wie Microsoft selbst es beschreibt:
Es wurde eine Sicherheitslücke entdeckt, durch die ein nicht authentifizierter Angreifer remote in ein Microsoft Windows-System eindringen und die Steuerung übernehmen könnte.
Im Gegensatz zu früher (man denke zum Beispiel an WinNuke und dergleichen Scherze) hat sich heute einiges verändert. Die meisten User sitzen zumindest hinter einem NAT-Router (oder noch besser) – oder haben zumindest die Windows Firewall aktiviert, die betroffenen Ports sollten daher von aussen in aller Regel nicht erreichbar sein. Dennoch sollte der Patch natürlich rasch eingespielt werden, besonders in bei Leuten die sich ab und an ausserhalb von schütztenden Firewalls befinden (zb. Notebooks mit UMTS Zugang, direkte ISDN/Modem Einwahl Szenarien, etc.).
Downloaddetails: Sicherheitsupdate für Windows XP (KB958644)
Update (16:48):
Mittlerweile ist auch schon der erste Exploit unterwegs
Wenn Microsoft ein Update außerhalb der regulären Patch-Day Zyklen rausgibt, dann ist es wohl eine ernste Geschichte. Und in der Tat, wenn man sich ansieht, welchen Impact die Lücke hat, fühlt man sich in alte Zeiten Blaster und ähnlichen Würmern zurückversetzt. Kurzum: Der RPC Dienst ist gegen speziell formatierte RPC-Pakete verwundbar. Oder wie Microsoft ...
29. Juli 2008, 21:03
Habe heute ein nagelneues Notebook mit XP pro in Betrieb genommen. Danach wie gewohnt alle Service Packs und Updates installiert, mit dem Ergebnis, dass ich mich auf einmal in einer Schleife befand: Das Update KB947864 “Kumulatives Sicherheitsupdate für Internet Explorer” wurde mir zwar immer wieder vorgeschlagen, die Installation schlug allerdings immer wieder fehl.
Diverse Tipps aus dem Web (manuelle Neuinstallation des IE7,…) haben mir nicht geholfen – bis ich Dial-a-fix fand. Ein nettes Tool, das offensichtlich noch viel mehr kann. Ich für meinen Teil hab es lediglich einmal mit den Standardeinstellungen laufen lassen und das Problem war behoben – ich war aus der Update Schleife raus und KB947864 lies sich endlich installieren.
Habe heute ein nagelneues Notebook mit XP pro in Betrieb genommen. Danach wie gewohnt alle Service Packs und Updates installiert, mit dem Ergebnis, dass ich mich auf einmal in einer Schleife befand: Das Update KB947864 "Kumulatives Sicherheitsupdate für Internet Explorer" wurde mir zwar immer wieder vorgeschlagen, die Installation schlug allerdings immer wieder fehl.
Diverse Tipps ...
15. Juli 2008, 20:44
Im Bereich der Kleinbetriebe kommt es meiner Erfahrung nach ziemlich oft vor, dass man eine Workstation entweder reparieren oder auf neue Hardware migrieren muss. Meist handelt es sich um Maschinen randvoll mit Branchensoftware und allen möglichen anderen Installationen und Einstellungen. Kurzum: Man will sich eine komplette Neuinstallation ersparen und versucht das System so gut es geht zu migrieren (zb. mittels Reparatur Installation).
Aber ich schweife ab. Darum geht es eigentlich gar nicht. Der Punkt ist: Sehr oft kommt es nach so einer Migtration vor, dass sich dann keine Windows Updates mehr einspielen lassen. Diese schlagen auf einmal alle fehl. Den Grund weiß ich nun dank http://patch-info.de/artikel/2007/09/29/398.
Nach einer Reparaturinstallation von Windows XP kann es vorkommen, dass keine Windows Updates über die Windows/Microsoft Update-Seite oder AutoUpdate installiert werden können. Dies liegt daran, dass die in Windows XP SP2 enthaltene Windows Update Agent-Version die eines zuvor installierten Windows Update Agent 3.0 nur teilweise ersetzt, so dass es zu einem Versionsmischmasch kommt. Microsoft beschreibt das Problem im englischsprachigen MSKB-Artikel KB916259. Oftmals ist es aber völlig ausreichend, die oben verlinkte “Standalone-Version” des Windows Update Agent 3.0 herunter zu laden und mit dem Parameter “/wuforce” zu installieren. Dazu die “WindowsUpdateAgent30-x86.exe” zunächst in einen Ordner speichern, z.B. nach “C:\Downloads”. Anschließend unter “Ausführen” im Startmenü “C:\Downloads\WindowsUpdateAgent30-x86.exe” /wuforce inklusive aller Anführungs- und Leerzeichen eingeben und mit der [Enter]-Taste oder einem Klick auf “OK” ausführen lassen.
Eine weitere Alternative beschreibt ein englischsprachiger Artikel im Microsoft Update-Blog: Nach einer Reparaturinstallation den Dienst “Automatische Updates” beenden (z.B. über Start -> Ausführen -> services.msc), danach ein regsvr32 wups2.dll unter “Ausführen” im Startmenü eingeben und mit der [Enter]-Taste oder einem Klick auf “OK” bestätigen und anschließend den Dienst “Automatische Updates” wieder starten. Siehe auch MSKB-Artikel KB943144.
Im Bereich der Kleinbetriebe kommt es meiner Erfahrung nach ziemlich oft vor, dass man eine Workstation entweder reparieren oder auf neue Hardware migrieren muss. Meist handelt es sich um Maschinen randvoll mit Branchensoftware und allen möglichen anderen Installationen und Einstellungen. Kurzum: Man will sich eine komplette Neuinstallation ersparen und versucht das System so gut ...
23. Juni 2008, 20:56
Falls Ihr mal bei einer AutoCAD Installation das Problem habt, dass trotz ausreichend RAM immer wieder mal die Meldung “Kein Speicher mehr verfügbar” gefolgt von einem handfesten Absturz kommt – folgender Tip von der AutoCAD Knowledgebase hat mir hier kürzlich bei einem Kunden massiv geholfen das Problem zu beseitigen. Der Tip bezieht sich auf die englische Version, die deutschen Pendants waren aber nicht schwer rauszufinden.
1. From the Tools menu, choose Options.
2. Select the System tab.
3. Under “Layout Regen Options”, if Cache Model Tab and All Layouts is selected all layout information is held in memory until you close the drawing. If Regen When Switching Layouts is selected, the memory is made available each time you change layouts.
Falls Ihr mal bei einer AutoCAD Installation das Problem habt, dass trotz ausreichend RAM immer wieder mal die Meldung "Kein Speicher mehr verfügbar" gefolgt von einem handfesten Absturz kommt - folgender Tip von der AutoCAD Knowledgebase hat mir hier kürzlich bei einem Kunden massiv geholfen das Problem zu beseitigen. Der Tip bezieht sich auf ...
11. Juni 2008, 21:10
Heute seit längerer Zeit wieder mal einen Trend Micro Client Server Security installiert. Installation verlief auf dem Server soweit auch problemlos. Nur bei der Remoteinstallation der Clients gab es auf einem eine Überraschung: “Der Administrator verfügt über keine Administratorenrechte”.
Der Administrator hat aber definitiv Administratorenrechte. Ich gehöre nicht zu den Leuten, die das Administratorenkonto umbenennen oder ein anderes anlegen.
Wie so oft brachte mir administrator.de die Lösung mit folgendem Thread:
Das Problem lässt sich wie folgt lösen.
- starte den IIS-Manager
- gehe zu: Websites – OfficeScan – officescan – console – remoteinstallcgi
- ändere für die drei o.g. Dateien unter Eigenschaften – Dateisicherheit – Authentifizierung und Zugriffssteuerung die Einstellungen für den anonymen Zugriff. Trage dort die Zugangsdaten des Administrators auf dem OfficeScan-Server ein.
Anschließend sollte die Remoteinstallation funktionieren…
Heute seit längerer Zeit wieder mal einen Trend Micro Client Server Security installiert. Installation verlief auf dem Server soweit auch problemlos. Nur bei der Remoteinstallation der Clients gab es auf einem eine Überraschung: "Der Administrator verfügt über keine Administratorenrechte".
Der Administrator hat aber definitiv Administratorenrechte. Ich gehöre nicht zu den Leuten, die das Administratorenkonto umbenennen ...