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Apple Snow Leopard Zugriff auf Samba Shares langsam oder nicht möglich

Offenbar gibt es bei Apple Snow Leopard Systemen unter bestimmten (leider nicht restlos geklärten) Umständen Probleme beim mounten von Samba Shares. In mir zugetragenen Fällen hat sich das so geäußert, dass ein Browsen durch eine Verzeichnisstruktur gar nicht oder nur äußerst langsam möglich war (während ältere Apples weiterhin kein Problem hatten).

Nach Recherche bin ich auf http://www.macwindows.com/snowleopard-filesharing.html#100809c gestossen, hier wird geraten im Zuge der Verbindung den Netbios Port 139 mit anzugeben – also zum Beispiel smb://10.0.0.1:139

Scheint bei ersten Tests gut zu funktionieren.

Nachtrag:
Es gibt eine weitere Erkenntnis. Ich hatte bisher (um Windows Usern dies ganzen .DS_Store und ._ Dateien zu ersparen) folgendes in meiner smb.conf:

include = /etc/samba/%a.conf

Entsprechend hatte ich dann eine Vista.conf und eine WinXP.conf mit folgendem Inhalt:

veto files = /._*/.DS_*/.Volume*/Temporary Items/.Apple*/.TemporaryItems/.Trashes/.apdisk/

Das geht auch seit Jahren gut so. Das fatale nun ist aber, dass sich Snow Leopard als VISTA meldet (oder als Vista erkannt wird, wie man es nimmt). Somit sind mir die Snow Leopard Clients auch in diese Regel reingerasselt und konnten Ihre geliebten .DS_Store Files nicht finden (was ein Browsen durch die Ordner unmöglich macht).

Apple Mac OS 10.5 Leopard und Samba Shares

Wenn man in einer Umgebung mit einem Samba Fileserver und ein paar Apples grad mal der Meinung ist das alles einfach gut läuft und es schon regelrecht langweilig wird, empfiehlt sich die Anschaffung von macos 10.5 – genaugenommen idealerweise 10.5.7.

Weil dann nämlich erkennt man mitunter, dass Dateien und Verzeichnise die von diesen Clients angelegt werden – entgegen jeder Serverkonfiguration -  auf einmal die Permissisions 755 haben – und zwar ohne Kompromisse. Rechner mit älteren macos Versionen arbeiten nachvollziehbar korrekt.
Ein folgenschwerer Umstand für Arbeitsgruppen, die auch ganz gern mal schreibend auf die Dateien Ihrer Kollegen zugreifen.

Eins vorweg: Alle Versuche mit den üblichen Samba Methoden “create mask”, “create directory mask” sowie “force create mode” und “force directory mode” schlugen fehl.

Nach vielen Versuchen half letztendlich nur

unix extensions = No

in der smb.conf damit die Kollegen mit dem neuen tollen macos wieder arbeiten können.

Es ist im übrigen auch ziemlich unangenehm, wenn man sowas unter einem gewissen Zeitdruck hinkriegen möchte, da man mitunter den smbd Dienst öfter mal restarten muss. Diese eine Sekunde die zum restart benötigt wird genügt, um alle Apples raus zu schmeißen und zum Amok laufen zu bewegen. Wenn mir hier mal jemand erklären könnte woran das liegt und wie man das umgehen kann, wär ich auch nicht undankbar.

Gentoo 2008.0 auf dem Asus Eee PC 900

Heute habe ich einen nagelneuen Asus Eee PC 900 (der derzeit eigentlich nur mit XP Home ausgeliefert wird) mit Gentoo 2008.0 aufgesetzt. Es gibt zu diesem Thema bereits hunderte gute Seiten mit Tipps und Tutorials – dennoch hier nochmal mein Resümee:

- Ich empfehle auf jeden Fall ein CD/DVD Laufwerk mit USB Anschluss
- Ich verwende die Minimal Install CD und halte mich im wesentlichen an die Quick Install Doku.

Nach dem Booten der Minimal CD stellt man erst mal fest, dass man kein Netzwerk hat. Hier hab ich eine feine Lösung entdeckt – ein pre-compiled Kernel Modul, dass mit dem Kernel auf der CD zusammenpasst. Dieses kann hier downgelaodet werden: atl2

Am besten mit trägt man das Modul mit einem USB Stick rüber. Anschließend lädt man es mit insmod ./atl2.ko und kann sein Netzwerk mit net-setup eth0 konfigurieren. Die restliche Installation gestaltet sich weitestgehend wie gewohnt.

Um den Netzwerkkartentreiber auch wirklich in den späteren Kernel reinzukriegen, gibt es Dankenswerterweise unter http://people.redhat.com/csnook/atl2/ die Treiber Sourcen und einen entsprechenden Kernel Patch.

Am besten den Kernel Patch nach /usr/src legen, dann nach /usr/src/linux wechseln und

bzcat ..atl2-2.0.1.patch.bz2 |patch -p1

ausführen. Für das Backen des Kernels hat sich diese .config für mich bewährt: config