6. April 2010, 14:43
Hatte jetzt schon zwei Mal den Fall, dass nach Einspielen des Service Pack 2 für Windows Server 2003 in einer etwaig vorhandenen PHP Umgebung (egal ob mit Apache oder mit IIS) kein Zugriff mehr auf den MS-SQL Server mittels mssql_connect mehr möglich ist.
Nach langem herumsuchen ist mir aufgefallen, dass in der MS-SQL Clientkonfiguration (Start / Programme / Microsoft SQL Server) kein Clientprotokoll mehr aktiv war. Nachdem ich hier Named Pipes und TCP/IP wieder aktiviert habe, hat alles wieder funktioniert.
Hatte jetzt schon zwei Mal den Fall, dass nach Einspielen des Service Pack 2 für Windows Server 2003 in einer etwaig vorhandenen PHP Umgebung (egal ob mit Apache oder mit IIS) kein Zugriff mehr auf den MS-SQL Server mittels mssql_connect mehr möglich ist.
Nach langem herumsuchen ist mir aufgefallen, dass in der MS-SQL Clientkonfiguration (Start ...
13. November 2009, 18:05
Wer auch erlebt, dass ein Windows Small Business Server 2008 regelmäßig sein Gateway “vergisst”, hat womöglich ebenfalls das Problem, dass sich ungültige Einträge in den Persistant Routes befinden.
Wir haben das gelöst, in dem wir unter HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Services\TCPIP\Parameters\PersistentRoutes eine vollkommen sinnlose und nichts mit unserem Netz zu tun habende Route entfernt haben. Ich habe keine Ahnung, wie dieser Eintrag hier gelandet ist, er wurde sonst nirgends angezeigt.
Danke für den Tipp an ct-miramar.com
Wer auch erlebt, dass ein Windows Small Business Server 2008 regelmäßig sein Gateway "vergisst", hat womöglich ebenfalls das Problem, dass sich ungültige Einträge in den Persistant Routes befinden.
Wir haben das gelöst, in dem wir unter HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Services\TCPIP\Parameters\PersistentRoutes eine vollkommen sinnlose und nichts mit unserem Netz zu tun habende Route entfernt haben. Ich habe keine Ahnung, ...
13. November 2009, 16:20
Mir ist heute fast der ganze Tag draufgegangen, weil ein relativ neuer Server (Windows Small Business Server 2008) auf einmal keine Netzwerkverbindungen mehr anzeigte und sich diese auch nicht konfigurieren lies. Ich habe zuerst auf defekte Hardware getippt und sogar das ganze System auf einen bauglichen Server migriert – alles ohne Erfolg.
Als Übeltäter hat sich Acronis Backup & Recovery (SBS Edition) herausgestellt. Diese ändert in manchen Versionen die Rechte an den DCOM netman Services was zu diesen Effekten führt.
Das Problem kann relativ rasch behoben werden, eine Anleitung findet sich hier: http://kb.acronis.com/content/2980 – oder für den Fall das dieser Eintrag mal verschwindet hab ichs auch hier archiviert: network2008.pdf
Mir ist heute fast der ganze Tag draufgegangen, weil ein relativ neuer Server (Windows Small Business Server 2008) auf einmal keine Netzwerkverbindungen mehr anzeigte und sich diese auch nicht konfigurieren lies. Ich habe zuerst auf defekte Hardware getippt und sogar das ganze System auf einen bauglichen Server migriert - alles ohne Erfolg.
Als Übeltäter hat ...
4. Oktober 2009, 17:10
Wer bei der Installation eines Service Packs unter Windows XP die Meldung “es konnte weder in die datenbank geschrieben noch aus ihr gelesen werden” bekommt und auch mit Dial-a-Fix keine Abhile schaffen konnte, dem hilft vielleicht fixdb.bat von hier. Mir jedenfalls hats grad enorm geholfen.
Rebooten, die Datei starten (Endung .txt ggf. entfernen), abwarten, nochmal rebooten. Dann erneut versuchen das Service Pack zu installieren.
Wer bei der Installation eines Service Packs unter Windows XP die Meldung "es konnte weder in die datenbank geschrieben noch aus ihr gelesen werden" bekommt und auch mit Dial-a-Fix keine Abhile schaffen konnte, dem hilft vielleicht fixdb.bat von hier. Mir jedenfalls hats grad enorm geholfen.
Rebooten, die Datei starten (Endung .txt ggf. entfernen), abwarten, nochmal ...
4. Oktober 2009, 12:44
Wenn ich ein bestehendes System auf neue Hardware migrieren muss, versuche ich stets eine Neuinstallation des Betriebssystems zu vermeiden. Meistens klone ich die Festplatte auf das neue Gerät, mit etwas Glück fährt dieses hoch, dann spiele ich Treiber und Updates ein und mache dann eine ordentliche Systembereinigung. Manchmal ist hier eine Reparaturinstallation von Windows nötig, aber im großen und ganzen klappt das ganz gut.
Leider nicht so, wenn sich die Architektur unterscheidet. Ist das alte Gerät ein Intel und das neue ein AMD, wird es nicht lange dauern bis man einen Bluescreen präsentiert bekommt. Da hilft auch die ganze Reparaturinstallation nichts.
Dankenswerterweise habe ich hier einen Tipp gefunden der wirklich Gold wert ist: Es genügt die Datei (Knoppix oder anderes Notfallsystem) C:\Windows\system32\drivers\intelppm.sys zu löschen oder umzubenennen. Dann bootet das System üblicherweise bzw. man kann es zumindest reparieren.
Wenn ich ein bestehendes System auf neue Hardware migrieren muss, versuche ich stets eine Neuinstallation des Betriebssystems zu vermeiden. Meistens klone ich die Festplatte auf das neue Gerät, mit etwas Glück fährt dieses hoch, dann spiele ich Treiber und Updates ein und mache dann eine ordentliche Systembereinigung. Manchmal ist hier eine Reparaturinstallation von Windows ...
12. März 2009, 16:23
Meiner Erfahrung nach wird jeder Small Business Server 2003 geradezu zwangsweise früher oder später eine lahme Kiste, deren Performance immer mehr nach unten geht. Ein Neustart bringt oft eine temporäre Erleichterung – aber auch nur für ein paar Stunden.
Schuld daran ist vor allem der SBSMonitoring Dienst. Das heißt – nicht er selbst – die SQL Server Instanz, in die er seine Daten schreibt. Diese kniet sich nämlich gerne richtig schön ins RAM und das immer mehr und mehr.
Abhilfe schafft hier zb. das RAM, das der SQL Server benutzen darf, zu begrenzen. Das ist wie folgt möglich:
C:>osql -E -S SERVERNAME\SBSMONITORING
1> sp_configure ‘show advanced options’,1
2> reconfigure with override
3> go
Configuration option ‘show advanced options’ changed from 0 to 1. Run the
RECONFIGURE statement to install.
1> sp_configure ‘max server memory’,70
2> reconfigure with override
3> go
DBCC execution completed. If DBCC printed error messages, contact your system
administrator.
Configuration option ‘max server memory (MB)’ changed from 2147483647 to 70.
Run the RECONFIGURE statement to install.
1> exit
Dieses Beispiel begrenzt den SQL Server auf 70MB RAM. Danach hat man gute Chancen, dass der SBS insgesamt wesentlich performanter läuft.
Meiner Erfahrung nach wird jeder Small Business Server 2003 geradezu zwangsweise früher oder später eine lahme Kiste, deren Performance immer mehr nach unten geht. Ein Neustart bringt oft eine temporäre Erleichterung - aber auch nur für ein paar Stunden.
Schuld daran ist vor allem der SBSMonitoring Dienst. Das heißt - nicht er selbst - die ...
11. Januar 2009, 14:35
Wenn eine Hauppauge Nova TD USB TV-Karte auf einem nagelneuen Notebook (HP Core 2 Duo T5870 2 GHz) ein ruckelndes Bild mit abgehacktem Ton (der auch noch nicht synchron ist und oft ganz aussetzt) liefet, dann kanns schonmal vorkommen, dass ich mit meinem Latein am Ende bin. Besonders wenn es nachweislich nicht an einem schlechten DVB-T Empfang liegt (gegengetestet mit anderen Geräten).
Die Supportseiten liefern unter http://www.hauppauge.de/pages/support_faq_db.php?id=319 den Tipp, Windows XP mit nur einem CPU-Kern zu booten und zwar mit der Option /ONECPU in der boot.ini. Der Gedanke missfiel mir aber, ich fürchtete generelle Performance Einbußen.
Nachdem aber alle anderen Versuche, das Problem in den Griff zu kriegen scheiterten, habe ich das dann doch probiert. Und tatsächlich: Fernsehbild und Ton läuft wunderbar flüssig – alles Bestens. Einbußen seitens der Performance waren nicht zu bemerken – ganz im Gegenteil, mir kommt es sogar so vor, als würde die Kiste jetzt runder laufen (so anhand der Menü Einblendungszeiten und solcher Indikatoren die einem auf die schnelle auffallen).
Stellt sich für mich die Frage, ob das denn so sein muss. Ich meine, in meinem Fall war diese TV Karte ein Geschenk an jemand anderen, ich kann ja nicht von jedem erwarten, dass er sich bei so einem kleinen Teil Hardware gleich mal mit den Optionen der boot.ini beschäftigt…
Wenn eine Hauppauge Nova TD USB TV-Karte auf einem nagelneuen Notebook (HP Core 2 Duo T5870 2 GHz) ein ruckelndes Bild mit abgehacktem Ton (der auch noch nicht synchron ist und oft ganz aussetzt) liefet, dann kanns schonmal vorkommen, dass ich mit meinem Latein am Ende bin. Besonders wenn es nachweislich nicht an einem ...
18. November 2008, 21:56
Ich weiß nicht, warum das Eintragen eines NTP Servers unter WIndows 2003 Server im DC / Active Directory Kontext so ein Drama ist. Fakt ist, dass die Registerkarte “Internetzeit” unter “Datum und Uhrzeit” nicht zur Verfügung steht.
Für alle (mich eingeschlossen), die daher regelmäßig danach suchen hier nochmal die einzelnen Schritte:
- Regedit aufrufen.
- Den Key HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\W32Time\Parameters\Type mit dem Wert NTP versehen.
- Darauf achten, dass unter HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\W32Time\TimeProviders\NtpServer\Enabled der Wert 1 drin steht.
- Unter HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\W32Time\Config\AnnounceFlags den Wert auf 5 setzen.
- Unter HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\W32Time\Parameters\NtpServer den/die Zeitserver eintragen. Jeder Eintrag muss mit ,0×1 abschließen. Es können mehrere Server durch Leerzeichen getrennt eingegeben werden. Beispiel: “at.pool.ntp.org,0×1 clock.isc.org,0×1 usno.pa-x.dec.com,0×1 tock.usno.navy.mil,0×1 timekeeper.isi.edu,0×1″.
- Unter HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\W32Time\TimeProviders\NtpClient\SpecialPollInterval findet sich der Intervall, wie oft der NTP Server abgefragt werden soll in Sekunden. Ein Wert von 900 heißt also alle 15 Minuten.
- Mittels Kommandozeile den Zeitgeber Dienst mit net stop w32time && net start w32time neu starten
- Ungeduldige wie ich können nun auch eine Synchronisierung mittels w32tm /resync erzwingen.
Ich weiß nicht, warum das Eintragen eines NTP Servers unter WIndows 2003 Server im DC / Active Directory Kontext so ein Drama ist. Fakt ist, dass die Registerkarte "Internetzeit" unter "Datum und Uhrzeit" nicht zur Verfügung steht.
Für alle (mich eingeschlossen), die daher regelmäßig danach suchen hier nochmal die einzelnen Schritte:
Regedit aufrufen.
Den Key HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\W32Time\Parameters\Type mit ...
25. Oktober 2008, 11:25
Wenn Microsoft ein Update außerhalb der regulären Patch-Day Zyklen rausgibt, dann ist es wohl eine ernste Geschichte. Und in der Tat, wenn man sich ansieht, welchen Impact die Lücke hat, fühlt man sich in alte Zeiten Blaster und ähnlichen Würmern zurückversetzt. Kurzum: Der RPC Dienst ist gegen speziell formatierte RPC-Pakete verwundbar. Oder wie Microsoft selbst es beschreibt:
Es wurde eine Sicherheitslücke entdeckt, durch die ein nicht authentifizierter Angreifer remote in ein Microsoft Windows-System eindringen und die Steuerung übernehmen könnte.
Im Gegensatz zu früher (man denke zum Beispiel an WinNuke und dergleichen Scherze) hat sich heute einiges verändert. Die meisten User sitzen zumindest hinter einem NAT-Router (oder noch besser) – oder haben zumindest die Windows Firewall aktiviert, die betroffenen Ports sollten daher von aussen in aller Regel nicht erreichbar sein. Dennoch sollte der Patch natürlich rasch eingespielt werden, besonders in bei Leuten die sich ab und an ausserhalb von schütztenden Firewalls befinden (zb. Notebooks mit UMTS Zugang, direkte ISDN/Modem Einwahl Szenarien, etc.).
Downloaddetails: Sicherheitsupdate für Windows XP (KB958644)
Update (16:48):
Mittlerweile ist auch schon der erste Exploit unterwegs
Wenn Microsoft ein Update außerhalb der regulären Patch-Day Zyklen rausgibt, dann ist es wohl eine ernste Geschichte. Und in der Tat, wenn man sich ansieht, welchen Impact die Lücke hat, fühlt man sich in alte Zeiten Blaster und ähnlichen Würmern zurückversetzt. Kurzum: Der RPC Dienst ist gegen speziell formatierte RPC-Pakete verwundbar. Oder wie Microsoft ...