Archive for the ‘Allgemein’ Category.

Apple Mail Inline Attachment Spaß

Ich habs ja eh schon aufgrund diverser Meldungen von Kunden vermutet, jetzt weiß ich es aber sicher:

Apple Mail verhält sich (meiner Einschätzung nach) nicht korrekt beim Senden von Attachments.

Es sei mir gestattet etwas auszuholen:

Es gibt ja prinzipiell zwei Möglichkeiten, eine Datei an ein Mail zu hängen. Einerseits als Attachement (also so richtig als Anhängsel), andererseits als “Inline”, also das das Attachment DIREKT IM MAIL angezeigt wird. Letzteres macht zum Beispiel bei Bildern Sinn (aber auch nur wenn das Mail html ist, weil in einem reinen Text Mail kann es ja nicht angezeigt werden).
Alle mir bekannten Mailprogramme (ausser Apple Mail) versenden ausschließlich populäre Bildformate (JPEG, GIF,…) als Inline, alles andere als Attachment (Ausnahmen können hier durch Plaintext / HTML Mail Einstellungen auftreten, das ist uns aber allen klar denke ich). So gehörts auch.

Man kann das auch recht schön am Quellcode einer Mail sehen. Ein Inline Attachement wird hier so eingeleitet:

Content-Disposition: inline;
filename=test.psd
Content-Type: image/vnd.adobe.photoshop;
[...]
Content-Transfer-Encoding: base64

Hingegen ein “echtes” Attachment so (man beachte die Zeile “Content-Disposition”):

Content-Type: application/pdf;
name=”test.pdf”
Content-Transfer-Encoding: base64
Content-Disposition: attachment;
filename=”test.pdf”

Apple hat sich aber entschieden, ALLE Attachements als Inline zu senden. Das ist natürlich kompletter Blödsinn. Weil welchen Sinn hätte es ein ZIP oder eine ausführbare Datei als Inline zu senden – das geht ja gar nicht, kann ja sowieso nicht innerhalb des Mails angezeigt werden. Apple tuts trotzdem.

Die gute Nachricht: Empfängerseitig ist das oft kein allzugroßes Problem, weil die meisten Mailprogramme kapieren das, federn das ab und zeigen die Datei trotzdem als Attachement an und alles ist gut. Leider tut das eine empfängerseitige Variante anscheinend nicht: Outlook und Exchange. Hier kommt es dann dazu, dass Outlook tatsächlich probiert, das Attachment inline anzuzeigen, was natürlich schief geht und der Empfänger kann nicht auf das Attachement zugreifen.

Mit zunehmender Verbreitung von Exchange auch in Klein- und Kleinstbetrieben wird das immer mehr zum Problem. Wenn man danach googlet, findet man auch ein Haufen Leute die das Problem haben und einige Apple-Jünger die behaupten das läge daran, dass sich Outlook nicht standardkonform verhält (was nicht stimmt), aber keine griffige Lösung. Das einzige was ich gefunden habe ist ein Hinweis, dass es offenbar beim Apple Mail eine Rolle spielt wo genau man das Attachement hinzieht (“at the end of the message”). Siehe http://support.apple.com/kb/TS2928 Da kann mitunter ein Fingerbreit weiter oben oder unten viel ausmachen. Zusätzlich gibt es eben hier die genannte Option “Attachments > Always Insert Attachments at End of Message”.

Falls jemand zusätzlich Tipps zu dieser Thematik hat, würde ich mich über E-Mails freuen (michael@bitfuck.net) und werde diese auch gerne hier posten.

Outlook 2003 / 2007 und Attachments

Leider passiert es mir immer noch, dass ich bei einem Kunden Office 2007 installiere und nicht daran denke welchen komischen Weg Microsoft hier bei der Sicherheit von Attachments eingeschlagen hat (so gut wie alles wird gefiltert, aber selbst Microsoft selbst empfiehlt einfach das Ändern der Dateiendung – siehe http://office.microsoft.com/de-de/outlook/ha012299521031.aspx).

Ja – und meistens bin ich dann grad mal eine halbe Stunde weg, kommt schon der Anruf, dass der Kunde jetzt ein File gemailt bekommen hat, dass er weder öffnen noch speichern darf.

Im Normalfall bleibt hier nur der Weg über Registry Keys, wesentlich komfortabler ist hier aber zum Beispiel Attachment Options. Kann ich in so einem Fall sehr empfehlen, das es eine komfortable Oberfläche bietet umd wirklich feinstufig die erlaubten Attachments freizuschalten.

“es konnte weder in die datenbank geschrieben noch aus ihr gelesen werden” bei der Installation eines Windows XP Services Packs

Wer bei der Installation eines Service Packs unter Windows XP die Meldung “es konnte weder in die datenbank geschrieben noch aus ihr gelesen werden” bekommt und auch mit Dial-a-Fix keine Abhile schaffen konnte, dem hilft vielleicht fixdb.bat von hier. Mir jedenfalls hats grad enorm geholfen.

Rebooten, die Datei starten (Endung .txt ggf. entfernen), abwarten, nochmal rebooten. Dann erneut versuchen das Service Pack zu installieren.

Migration Windows XP Intel / AMD

Wenn ich ein bestehendes System auf neue Hardware migrieren muss, versuche ich stets eine Neuinstallation des Betriebssystems zu vermeiden. Meistens klone ich die Festplatte auf das neue Gerät, mit etwas Glück fährt dieses hoch, dann spiele ich Treiber und Updates ein und mache dann eine ordentliche Systembereinigung. Manchmal ist hier eine Reparaturinstallation von Windows nötig, aber im großen und ganzen klappt das ganz gut.

Leider nicht so, wenn sich die Architektur unterscheidet. Ist das alte Gerät ein Intel und das neue ein AMD, wird es nicht lange dauern bis man einen Bluescreen präsentiert bekommt. Da hilft auch die ganze Reparaturinstallation nichts.

Dankenswerterweise habe ich hier einen Tipp gefunden der wirklich Gold wert ist: Es genügt die Datei (Knoppix oder anderes Notfallsystem) C:\Windows\system32\drivers\intelppm.sys zu löschen oder umzubenennen. Dann bootet das System üblicherweise bzw. man kann es zumindest reparieren.

Office 2010 – The Movie

Windows 7 in Europa ohne Webbrowser

Zitat von heise.de

Microsoft lenkt im Kartellstreit mit der EU-Kommission um die Bündelung von Windows mit dem Webbrowser Internet Explorer ein. Windows 7 werde in der EU ohne integrierten Internet Explorer angeboten, schrieb der stellvertrende Firmen-Justiziar Dave Heiner im Politik- und Rechtsblog von Microsoft. Damit solle eine problemlose Markteinführung von Windows 7 im Oktober gesichert werden. Computer-Hersteller könnten auf den Geräten zugleich vor dem Verkauf Webbrowser nach Wahl installieren.

Warum beschwert sich eigentlich niemand, dass Apple den Safari mit ausliefert? Die Frage ist ernst gemeint, wer es weiß mir bitte mailen an michael@bitfuck.net

Wie man Schritt für Schritt eine Echtzeitüberwachung einführt

Am Beispiel von Deutschland kann man das gerade recht schön beobachten. Zunächst wird eine Sperre für Kinderpornografie beschlossen, die eigentlich in sich schon komplett am Ziel vorbei schrammt. Warum?

1) Material wie dieses wird in den seltensten Fällen über ganz normale Websites ausgestauscht.
2) Falls doch: Wäre es nicht besser, die Verantwortlichen für die Inhalte (über deren Provider) raus zu forschen und so eine Löschung zu veranlassen anstatt die Seiten einfach nur (über umgehbare Mechanismen) zu sperren? Würde vielleicht den Opfern auch mehr helfen.
3) Die Sperren sind umgehbar.
4) Es ist nicht zu verantworten das eine derartige Sperrliste und die damit verbundene Macht bei einer Behörde liegt.
5) In anderen Ländern wo es solche Sperren bereits gibt sind die Listen (siehe Artikel im letzten ct) über kurz oder lang im Internet aufgetaucht. Übrigens hat das ct testweise sich so eine Liste organisiert und ein paar Hoster der Seiten angeschrieben: Die Seiten waren innerhalb kürzester Zeit vom Netz genommen. Offenbar also eine viel effizientere Methode.

Aufhorchen lässt aber die aktuelle Meldung auf heise.de. Offenbar sollen Zugriffe auf die gesperrten Seiten nun entgegen anfänglicher Behauptungen in Echtzeit überwacht werden. Zitat heise:

Staudigl bestätigte in diesem Kontext, dass jeder Nutzer mit Strafverfolgung rechnen muss, wenn er dabei beobachtet wird, eine geblockte Webseite abzurufen: Ein “aufgrund der Umleitung zur Stoppseite erfolgloser Versuch, eine Internetseite mit kinderpornographischem Material aufzurufen, erfüllt die Voraussetzungen dieses Straftatbestands und begründet daher den für strafrechtliche Ermittlungen notwendigen Anfangsverdacht”. Die Unschuldsvermutung gelte aber weiterhin, denn “den Nachweis des Vorsatzes müssen selbstverständlich die Strafverfolgungsbehörden führen”.

Falls das Gesetz wie geplant in Kraft tritt, sollte sich allerdings jeder Internetnutzer genau überlegen, ob er noch unbekannte Webadressen ansurft. Geriete man etwa versehentlich oder durch böswillige Hinweise provoziert zu einem Stoppschild, würde dann de facto eine Hausdurchsuchung oder Schlimmeres drohen. Auch dies bestätigte Staudigl: “Ob und gegebenenfalls wer sich strafbar gemacht hat, wird regelmäßig erst durch die sich daran anschließenden strafrechtlichen Ermittlungen geklärt werden können.”

Das kam mir doch von Anfang an spanisch vor

Im Moment geistert folgender Artikel durch alle Blogs, Kommentare und wird auch tüchtig per E-Mail verschickt:

Zitat

KRISE? Ja oder nein?

31. März 2009

Übersetzung aus dem Spanischen vom 15. 3. 2009
Eine einfache Rechnung und ein eindrucksvolles Ergebnis.

Eine Überlegung und eine einfache Kalkulation, gesandt von einem spanischen Fernsehzuschauers an CCN.

Der Plan zur Rettung der Banken mit dem Geld der Steuerzahler, der zurzeit im Amerikanischen Kongress diskutiert wird, wird die unvorstellbare Summe von 700 Milliarden Dollar kosten, obwohl man den Banken bereits 500 Milliarden Dollar übergab und die europäischen Regierungen ihrerseits Milliarden an die von der Krise betroffenen Banken übergeben werden.

Um sich die Dimension dieser Ziffern überhaupt vorstellen zu können, machte ein spanischer Fernsehzuseher folgende Kalkulation:

Auf dem Planet Erde leben derzeit 6,7 Milliarden Einwohner. Wenn man „ nur“ die 700 Milliarden (amerikanischen) Dollar durch die 6,7 Milliarden Bewohner der Erde teilt, bedeutet dies, dass

jeder einzelne Bewohner der Erde 104 Millionen Dollar erhalten würde.

Mit dieser Summe könnte man nicht nur sofort die gesamte, weltweite Armut ausmerzen, sondern es würde jeder Erdenbewohner automatisch zum Millionär werden.

Der Fernsehzuseher, kommt zu dem Schluss:

„Es scheint allerdings, dass es ein kleines Problem mit der Verteilung des Reichtums geben wird.“

Machen wir eine kleine Rechnung, viel einfacher und näher liegender, – also von den Spaniern.

Der spanische Staat unterstützt die Banken derzeit mit 30 Milliarden Euros, die aus den Geldbörsen der Spanier stammen.

Der Staat wird 30 Milliarden Euros Schulden den Banken abnehmen, um deren finanziellen Kollaps zu vermeiden.

Spanien hat nach der aktuellen Einwohnerliste von 2008 46.063.511 Einwohner.

Machen wir also folgende Rechnung:

30.000.000.000,– von Euritos !!!!!!!!!! – geteilt durch 46.063.511 Einwohner ergibt

652,18 Millionen Euros für jeden Spanier!

Unter der Annahme, dass im Durchschnitt jede Familie aus 4 Personen besteht, würde auf jede Familie 2.608,72 Millionen Euros entfallen.

Schau mal, mit dieser Summe könnten wir doch locker unsere Hypotheken bezahlen.

Das ist die Krise.

Es zahlt sich aus, uns für dumm anzusehen.

Sowohl die Regierung als auch die Opposition lachen über uns.

Und wir? Machen wir gar nichts?

Zitat Ende

Es hat mich schockiert, wie sehr wir alle (mich eingeschlossen) dazu neigen so etwas sofort zu glauben und gleich weiter zu erzählen und weiter zu verbreiten. Obwohl mir die enthaltenen Rechnungen von Anfang an komisch vorkamen, wenn ich sie um Kopf überschlug.
Natürlich halten sie einer Überprüfung nicht stand. 700 Milliarden geteilt durch 6,7 Milliarden sind natürlich nicht 104 Millionen sondern 104. Und auch alle anderen Rechnung stimmen um viele  Kommastellen nicht.

Also ganz so einfach ist die Geschichte wohl doch nicht. Auf jeden Fall sieht man, wie wichtig es ist das wir uns alle wieder angewöhnen, Informationen zumindest einer grundlegenden Überprüfung zu unterziehen, bevor wir sie weiter verbreiten.

Bitte gebt mir meine langsamere Leitung wieder!

Ende Oktober 2008 (also vor guten 4 Monaten) hatte ich die großartige Idee mal bei unserem Provider nachzufragen ob man unsere symetrische 2Mbit Leitung denn nicht auf 4Mbit upgraden könnte. Die derzeitige Leitung lief zwar wunderbar stabil, wurde aber doch ab und an etwas eng wenn alle im Büro anwesend waren.

Welch Fehler ich da gemacht habe.

Einige Zeit danach kam ein Techniker der Telekom und installierte eine zweite Dose. Der entsprechende Router kam auch prompt, also mal alles zusammengesteckt und funktionierte auch realtiv rasch. Bis auf den Umstand, dass die Leitung mehrmals am Tag zusammenbrach, wobei der Cisco nicht mehr synchron war und sich neu trainieren musste.

Also dem Provider gemeldet und die Telekom wurde herbei gerufen. Diese hat die Dose neu verkabelt, aber auch das brachte nichts. Versuchsweise wurde die Leitung dann herunter gedrosselt (auf 2Mbit), das verringerte zwar die Ausfälle auf etwa 1-2 am Tag, mir kam die Sache aber schön langsam ein wenig absurd vor, schließlich hatte ich vorher ja bereits 2Mbit und diese sogar stabil.

Inwzischen sind 2 Monate vergangen (es gab einen weitere ergbnislosen Messtermin mit der Telekom), ich hab immer schön brav Trouble-Tickets an den Provider geschickt und irgendwann wurde dann sogar ein gemeinsamer Termin von der Telekom mit einem Techniker des Providers eingefädelt. Dieser wirkte auch sehr konstruktiv auf mich. Angeblich wurden alle kritischen Stellen (laienhaft gesagt) der Leitung ausgetauscht.

Gebracht hat es leider nichts. Wir sind nach wie vor mit 2Mbit unterwegs, wir fliegen 2-3 mal am Tag raus und jedes Monat muss ich um eine Gutschrift betteln, da sich auf meiner Rechnung eine 4Mbit Leitung befindet die ich nicht bereit bin zu bezahlen.

Mitte Jänner wurde mir seitens des Providers versprochen man würde sich was einfallen lassen. Das war das letzte was ich gehört habe. Mittlerweile antwortet man nicht mal mehr auf meine Tickets. Sogar auf meine Bitte doch einfach alles sein zu lassen und mich wieder auf die vorige stabile 2Mbit Leitung zurückzustellen reagiert niemand.

Daher auf diesem Weg: Wer immer das liest und die Möglichkeit dazu hat: Bitte gebt mir meine langsamere Leitung wieder…!

Der neue Simpsons Vorspann

Im Zuge der Umstellung auf High Definition wird den Simpsons ein neuer Vorspann spendiert. Ich war am Anfang skeptisch, aber jetzt find ich ihn genial.